Umwoben von der Melodie des Lebens spiele ich dir einen Totentanz.

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Vor.Wort

Dieser Platz soll einfach nur dazu dienen, Gedankenfetzen, die mir spontan einfallen aufzuschreiben... ich gebe zu, es sind noch nicht viele... aber viele aufgeschriebene Dinge habe ich auch nicht mehr...
Wer weiß... vielleicht gefällt es euch ja sogar... ^^

Zeit.Los

Stund um Stund die Zeit verzehren, verschlingen voller Lust und Gier, voller Scham und Neid. Nur um zu würgen... sie zu erbrechen... zu beschauen.
Sie in den Himmel loben... um sie alsbald in den Abgrund
zu stoßen. Verachtend auf sie zurückblicken... sie genießen.

"Die Zeit ist ein großer Lehrer, sagt man.
Das Unglück ist nur, dass sie ihre Schüler tötet."

Die Unendlichkeit der Zeit... Glück und Frust zugleich.
Schwimmen, gleiten, treiben... festellen, dass sie nichts ist, als ein endloses Meer von Wogen, Wellen und Stürmen, jederzeit bereit, den Schwimmer zu ertränken... zu erschlagen.

Unendliche Weiten ohne sichtbahres Ziel. Gefesselt in das eigene "Ich", abgeschnitten von der Welt in sich gekehrt träumen, vereinsamen. Scheiternde Versuche, gegen den Strom anzuschwimmen enden dort, wo sie begannen.

Begonnene Sätze von den Gezeiten entzweigerissen und im endlosen Raum der See verflogen ohne je gehört zu werden. Der Kampf ums Überleben der einzige Gedanke, der zählt... die einzige Möglichkeit, die Zeit zu überwinden. Verloren in der Ohnmacht des eigenen Handelns in die eigene Welt geflohen. Sich zurückziehen, das einzige Mittel, und doch der Gegensatz zum eigentlichen Ziel.

"Überlege wohl, bevor du dich der Einsamkeit gibst, ob du auch für dich selbst ein heilsamer Umgang bist"
__________________________________________

Hirn.Krieg

 


Trommelfeuer überziehen das Land mit toten Metall, schwarzer Galle und geronnenem Blut. Verzweifelt kauern bedauernswerte Kreaturen in ihren Schützengräben, starren gen Boden und stammeln ein letztes Stoßgebet, bevor ihre blutigen Leiber von Bombeneinschlägen zerfetzt, geradezu zerstückelt werden und nur noch eine Ahnung ihrer Existenz in der Weite verhallt. Verstört wenden sich Augenpaare dem verbleibenden Krater zu, unschlüssig, ob sie etwas verloren... oder gewonnen haben...
Schwarzer Regen verwandelt sich in einen tosenden Sturm, das Gegenüber seiner Existenz zu berauben. Schützende Wälle aus Überresten gequälter Seelen saugen ihn auf, nur um ihm in einem Schwall aus Blut und Eiter zu erliegen und einstige, verhasste Kameraden unter sich zu begraben.

Mann gegen Mann... mit der Zärtlichkeit eines stumpfen Sägeblattes treiben Bajonette Furchen in verbliebene Hautfetzen, trennen kleinere Glieder von ihren Besitzern und berauben verzweifelte Geschöpfe ihres Augenlichtes. Mehr und mehr stapeln sich auf der Ebene die leblosen Hüllen vergangener Zeiten umhüllt von einem lautlosen Wimmern.

In einem Paradies aus Blut, Tod und winselnden Leibern spielen die MG-Salven ihr trauriges Lied von der Hoffnung auf einen Frieden... seit einer halben Ewigkeit... ungewiss, ob dieser je eintreten wird...

Über alledem thront eine schattenartige Gestalt, bereit zu foltern, opfern und zu vernichten...

Die Frage nach dem "Warum".

 




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